Qi Gong
heißt wörtlich übersetzt “die Arbeit mit der inneren Energie”

Qi Gong sind sehr alte, oft erstaunlich einfache Bewegungsübungen, die die Energiebahnen (Meridiane) im Sinne der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) stimulieren. Um die Beinkraft zu stärken (“Gesundheit kommt aus den Beinen” ist ein Sprichwort in der TCM), finden die Übungen wenn möglich im Stehen statt. Die Oberkörpermuskulatur, vor allem die so häufig verspannte Nackenmuskulatur, versuchen wir im Qi Gong zu entspannen und sanft zu bewegen, um Energieblockaden abzubauen. Die Weichheit und Lockerheit in den Bewegungen und damit der Muskulatur fördern das Fließen der Energie in unserem Körper.

Ein gutes Qi Gong baut auf 3 Säulen auf: der Körperhaltung - der Atmung - der Vorstellungskraft.
Finden alle drei Säulen im Üben zusammen, entsteht ein sehr effektives Gesundheitstraining gegen Stress im Alltag.

Taiji Chuan - Der Weg ist das Ziel!

Taiji hat wie Qi Gong das Ziel, den Qi-Fluss im Körper zu regulieren.

Der Weg dorthin resultiert aus einer effektiven Kampfkunst. Im ersten Teil der Stunde geht es nach dem Ankommen um das Erlernen einer festgelegten Bewegungsfolge aus Abwehr- und Angriffsbewegungen. Diese werden langsam und ohne Kraft durchgeführt, um die Muskulatur zu entspannen und das Qi zirkulieren zu lassen. Dadurch hat letztendlich der oder die AngreiferIn keinen Widerstand, um angreifen zu können. Er oder Sie fällt ins Leere. Dies wird mit Partnerübungen nach und nach deutlich gemacht, benötigt jedoch ein jahrelanges Training, da es gegen unseren Impuls geht, sich gegen den “Angriff” entgegenzustemmen.

Arm- und Beinbewegungen werden bewusst gesteuert und aufeinander abgestimmt. Dies schult Koordination, Gleichgewicht und Konzentration. Durch das stete Üben der Bewegungen im Fluss und in voller Aufmerksamkeit erfährt unser Denken Ruhe und Erholung. Eine tiefe Entspannung stellt sich ein und ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Körper und Geist entsteht.

Dies verhilft uns zu mehr Stabilität und Gelassenheit im Alltag bei gleichzeitiger Flexibilität. Ein Zustand, der sich gut als eine Balance zwischen Yin und Yang interpretieren lässt und häufig als “Übersetzung” für Taiji herangezogen wird. Wir sind unten stabil geerdet, ohne jedoch die Flexibilität zu verlieren, nach der wir im Oberkörper ohnehin streben.

Aktiv für einen gesunden Rücken

Unter Rückentraining verstecken sich unterschiedliche Kurse wie Rückenschule, Functional Training oder Faszientraining. Diese sind von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert und können von den gesetzlichen Krankenkassen mit 75-300 EUR im Jahr bezuschusst werden. Bitte fragen Sie bei ihrer Krankenkasse nach!

Wichtig ist mir bei all meinen Kursen ein ausgewogens Übungsprogramm aus Koordination, Kraft, Beweglichkeit und ein bisschen Spaß darf auch dabei sein. Meist beginnt die Stunde mit Koordinationsübungen und geht über in Einzel-, Partner- oder Gruppenübungen mit und ohne Kleingeräte, wobei hier das Gegenüber schon die überraschende, gewollt oder ungewollt instabile Komponente sein kann. Es folgt ein Teil Gymnastik auf dem Boden, der die Muskelkraft und Rumpfstabilität ansprechen soll (CORE-Training). Den Abschluss bilden Dehn- und/oder Entspannungübungen als Ausklang meiner Stunde.

Freier TanzKomm, lass uns tanzen!

Derzeit “Impro-Spiel-Theater” im Angebot!
Gerne im späten Frühjahr!

Tanzen… sich bewegen, sich begegnen, verrückt sein, für sich sein, mutig sein, sich ausdrücken, zusammen sein, respektiert werden, anders sein, allein sein, sich austoben, innehalten – einfach mal sein!

Das alles kann beim Tanzen entstehen und dazu möchte ich Euch ganz herzlich einladen!

Egal, ob Mann oder Frau, ob mit oder ohne Tanzerfahrung!

Tanzen ist älter als unsere Sprache. Tanzen ist Bewegung, die aus einem inneren oder äußeren Impuls heraus kommt und manchmal auch ein klares Ziel und Bedürfnis ausdrücken kann.

Dies ist kein therapeutisches Angebot, auch, wenn der Tanz therapeutisch wirken und zu mehr Freude und Zufriedenheit führen kann!

Quelle: Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e.V. (BTD)

Quelle: Berufsberband der Tanztherapeutinnen Deutschlands e.V. (BTD)

Tanztherapie

Die Tanztherapie ist eine psychotherapeutische Methode, die über Bewegung oder Tanz den Zugang zum emotionalen, geistigen und körperlichen Erleben öffnet. Vieles findet nonverbal statt, da dies unser ältester Zugang zu Kommunikation ist. Nach der Übung erfolgt meist ein reflektierendes, therapeutisches Gespräch, welches Aufschluss über unsere Empfindungen und unser Erleben geben kann. So rücken innere Gefühlsinhalte ins Bewusstsein und Denkprozesse können reflektiert und spielerisch alternative Bewegungsmöglichkeiten ausprobiert werden. Es geht darum, das kreative Potential in uns zu wecken in der Gewissheit, dass nicht ich, sonder Sie am Besten wissen, was sie brauchen, damit es Ihnen gut geht.

Tanztherapie kann im Einzel und in der Gruppe durchgeführt werden. Dank meiner Arbeit im Schön Klinik Berchtesgadener Land konnte ich schon vier Jahre Erfahrungen sammeln im Anleiten dieser Therapieform mit PatientInnen mit Depression, Persönlichkeitsstörungen, Schmerzstörungen, Essstörungen, Zwang- und Angststörungen.

Tanztherapie kann in Begleitung einer Psychotherapie, in der Nachsorge nach einem psychosomatischen Klinikaufenthalt oder zur Selbsterfahrung ein Weg zu mehr Selbstsicherheit und Selbsterkenntnis sein. Denn unser Leben liegt in der Zukunft, Antworten auf die Fragen unseres Lebens oft in der Vergangenheit.

Ein Gruppenangebot befindet sich im Aufbau. Nehmen sie gerne Kontakt mit mir auf, um meine Motivation zu steigern.

Ich freue mich, wenn ich Sie auf ihrem Weg zu mehr Souveränität begleiten darf!

Quelle beider Bilder: BTD e.V.